Beschichtungen & Bau / Lösungsfamilie

Alkyl- & Bausilane

Eindringende Alkylsilan-Hydrophobierungsmittel und Dichtstoff-Vernetzer — Methyltrimethoxysilan, Octyltriethoxysilan und Acetoxy-/Oximsilane — für Beton, Mauerwerk und die Dichtstoffformulierung.

Überblick

Eindringende Alkylalkoxysilan-Hydrophobierungsmittel ziehen in Beton, Ziegel und Naturstein ein, hydrolysieren dort und binden an die mineralische Oberfläche, um die Porenwände mit einer hydrophoben Schicht auszukleiden, die die kapillare Wasseraufnahme senkt. Methyltrimethoxysilane (CAS 1185-55-3) is the workhorse small-molecule silane for this; its low molecular weight drives deep penetration into dense substrates. Specify a monomeric alkyl silane where penetration depth matters more than a surface film, such as vertical concrete facades and bridge decks.

Cure chemistry sets the handling envelope. Methoxysilanes such as methyltrimethoxysilane react and condense quickly but release methanol as the byproduct; the ethoxy analog, methyltriethoxysilane, cures more slowly and releases ethanol instead. Octyltriethoxysilane carries a longer C8 alkyl chain for higher water repellency on porous masonry. The trade-off is real: these silanes need a dry-enough substrate and adequate cure time before water exposure, so plan application around weather and substrate moisture instead of treating them as instant-dry.

A second group in this family is built for sealants instead of substrate treatment. Acetoxysilanes (ethyltriacetoxysilane, methyltriacetoxysilane) act as moisture-cure crosslinkers in RTV silicone sealants and release acetic acid on cure, while methyltris(methylethylketoxime)silane is an oxime crosslinker for lower-corrosivity systems on sensitive substrates. (3-Chloropropyl)trimethoxysilane is a chloroalkyl coupling silane for specialty surface modification. Match the crosslinker to the substrate: choose oxime or alkoxy chemistries where acetic-acid corrosion of metal or concrete is a concern.

Wo es eingesetzt wird
  • Eindringende Hydrophobierungen für Fassaden aus Beton, Ziegel und Naturstein
  • Betonschutz für Brückenfahrbahnen, Parkbauten und Infrastruktur
  • Oberflächliche Hydrophobierung von Mauerwerk im Hochbau
  • Feuchtigkeitshärtende Vernetzer für RTV-Silikon- und Hybriddichtstoffe
  • Haftvermittlung und Oberflächenmodifizierung mineralischer Füllstoffe und Substrate
Häufig gestellte Fragen
Was ist ein penetrierendes Silan-Hydrophobierungsmittel?
Ein eindringendes Silan-Hydrophobierungsmittel ist ein niedermolekulares Alkylalkoxysilan, meist Methyltrimethoxysilane, das in ein mineralisches Substrat einzieht, hydrolysiert und an die Porenwände bindet, um sie hydrophob zu machen und so die kapillare Wasseraufnahme zu senken. Weil das Molekül klein ist, dringt es tiefer in dichten Beton ein als größere Siloxan-Oligomere oder oberflächliche Filmbildner.
Was ist der Unterschied zwischen Methoxy- und Ethoxy-Alkylsilanen?
Methoxysilane wie methyltrimethoxysilane hydrolysieren und härten schneller und setzen Methanol frei; Ethoxysilane wie methyltriethoxysilane härten langsamer und setzen Ethanol frei. Methoxy-Qualitäten passen zu schnelleren Durchlaufzeiten; Ethoxy-Qualitäten werden gewählt, wo das Nebenprodukt Ethanol bevorzugt wird. Beide benötigen ein trockenes Substrat und Härtungszeit, bevor sie Wasser ausgesetzt werden.
Warum octyltriethoxysilane anstelle eines Methylsilans einsetzen?
Octyltriethoxysilane trägt eine längere C8-Alkylkette, was die Wasserabweisung auf porösem Mauerwerk erhöht und die Oberflächenbeständigkeit verbessert. Methylsilane dringen tiefer in dichte Untergründe ein. Viele Systeme kombinieren beide, um Eindringtiefe und Oberflächenhydrophobie auszubalancieren. Prüfen Sie die Porosität des Untergrunds, bevor Sie eine Qualität auswählen.
Welche Silane wirken als Vernetzer in Dichtstoffen?
Acetoxysilane wie Ethyltriacetoxysilan und Methyltriacetoxysilan sind feuchtigkeitsvernetzende Crosslinker für RTV-Silikondichtstoffe und setzen bei der Vernetzung Essigsäure frei. Methyltris(methylethylketoxim)silan ist ein Oxim-Vernetzer für Fälle, in denen die korrosive Wirkung von Essigsäure auf Metall oder empfindliche Substrate ein Thema ist.
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