Mineralische Füllstoffe & Pigmente Verfügbar — Nur als Massenware

Titan(IV)-oxid

CAS 13463-67-7 · Formel O2Ti · MW 79.866 g/mol

Handelsübliches Pigment ist kein rohes TiO2 – es ist oberflächenbehandelt. Hersteller beschichten die Partikel mit Aluminiumoxid, Siliciumdioxid oder beidem, um Dispergierbarkeit, Lichtechtheit und Witterungsbeständigkeit zu verbessern sowie die katalytische Photoaktivität zu unterdrücken, die sonst das Bindemittel abbauen würde. Der Behandlungsgrad wird auf den Endanwendungsfall abgestimmt: schwere anorganische Beschichtungen für Außenfarben, leichtere Behandlungen für Kunststoffe, bei […]

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HS-Code
2823.00
Auf einen Blick
Stoffgruppe
Mineralische Füllstoffe & Pigmente
Record Type
Reine Verbindung
Hauptfunktion
Farbgebung / Pigmentierung · UV-Schutz
Funktionelle Rollen
Farbgebung / Pigmentierung UV-Schutz
TITANIUM DIOXIDE
Belieferte Branchen
Kosmetik & Körperpflege Beschichtungen & Bau Kunststoffe Textilien
Sicherheit & Handhabung
Vollständiges SDS auf Anfrage erhältlich

Das sortenspezifische Sicherheitsdatenblatt (SDS) — mit vollständiger Gefahreneinstufung, Handhabungshinweisen und Transportinformationen — liegt jeder Lieferung bei und ist auf Anfrage erhältlich. Prüfen Sie alle Sicherheits- und Zulassungsangaben anhand des SDS für Ihre spezifische Sorte.

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HS / Zolltarifliche Einreihung
HS-Code — 6-stellige Warenpositionsnummer
2823 . 00
Chapter 28
Anorganische Chemikalien; Verbindungen von Edelmetallen und Seltenerdmetallen
Heading 28.23
International harmonisiert (WCO HS)
Subheading 2823.00
Zolltarifnummer — nationale Ergänzung der 6-stelligen Nummer
Chemische Identität
CAS-Nummer
13463-67-7
Summenformel
O2Ti
Molmasse
79.866 g/mol
IUPAC-Name
dioxotitanium
INCI-Bezeichnung
TITANIUM DIOXIDE
PubChem-CID
InChI-Key
GWEVSGVZZGPLCZ-UHFFFAOYSA-N
Vollständige Beschreibung

Handelsübliches Pigment ist kein rohes TiO2 – es ist oberflächenbehandelt. Hersteller beschichten die Partikel mit Aluminiumoxid, Siliciumdioxid oder beidem, um Dispergierbarkeit, Lichtechtheit und Witterungsbeständigkeit zu verbessern sowie die katalytische Photoaktivität zu unterdrücken, die sonst das Bindemittel abbauen würde. Der Behandlungsgrad wird auf den Endanwendungsfall abgestimmt: schwere anorganische Beschichtungen für Außenfarben, leichtere Behandlungen für Kunststoffe, bei denen Compoundiertemperatur und Dispergierverhalten entscheidend sind. Bei einer Angebotsanfrage ist die Oberflächenbehandlung ebenso wichtig anzugeben wie die Kristallform.

Rutile vs. Anatase: Die richtige Kristallform wählen

Die wichtigste Spezifikation beim Kauf von Titan(IV)-oxid ist die Kristallform. Rutile und Anatase sind dieselbe Verbindung, aber ihre Atome sind unterschiedlich angeordnet – und dieser Unterschied bestimmt Brechungsindex, Haltbarkeit und Farbton. Rutile ist das Arbeitspferd für Hochleistungsbeschichtungen und Kunststoffe; Anatase ist ein weicheres, bläulich-weißes Pigment, das dort eingesetzt wird, wo Witterungsbeständigkeit weniger wichtig ist. Die nachstehende Tabelle fasst die praktischen Abwägungen zusammen. Der Kompromiss ist einfach: Rutile kostet mehr und deckt besser, Anatase ist günstiger und heller im Ton, aber witterungsanfällig. Die meisten Großabnehmer greifen daher standardmäßig auf Rutile zurück und behalten Anatase für Papier, Fasern und Innenanwendungen vor, wo sein bläulicher Ton und der niedrigere Preis überzeugen.

Herstellung: Sulfat- vs. Chlorid-Verfahren

Zwei Produktionswege dominieren. Das Sulfatverfahren löst Ilmenit oder Titanschlacke in Schwefelsäure auf und kann sowohl Anatase- als auch Rutile-Qualitäten liefern; es ist der ältere Weg und verarbeitet ein breiteres Erzspektrum. Das Chloridverfahren reagiert Titan-Rohstoff mit Chlor zu Titantetrachlorid und oxidiert dieses zu Titan(IV)-oxid; es erzeugt Rutile-Pigment mit eng kontrollierter Partikelgröße, reinerem Farbton und in der Regel bester Haltbarkeit. Für erstklassige Außenbeschichtungen ist Chlorid-Rutile die übliche Spezifikation. Handelsübliches Pigment ist kein rohes TiO2 – es ist oberflächenbehandelt. Hersteller beschichten die Partikel mit Aluminiumoxid, Siliciumdioxid oder beidem, um Dispergierbarkeit, Lichtechtheit und Witterungsbeständigkeit zu verbessern sowie die katalytische Photoaktivität zu unterdrücken, die sonst das Bindemittel abbauen würde. Der Behandlungsgrad wird auf den Endanwendungsfall abgestimmt: schwere anorganische Beschichtungen für Außenfarben, leichtere Behandlungen

Anwendungen nach Branche

Lacke und Beschichtungen sind mit Abstand der größte Markt. In Architekturfarben liefert TiO2 die Deckkraft und Helligkeit, mit der eine oder zwei Schichten eine Wand abdecken. Industrie- und Automobillacke setzen auf haltbares, oberflächenbehandeltes Rutile für Glanzbeständigkeit und Widerstand gegen Kreiden und Farbtonverschiebung unter Sonne und Witterung. Pigmentvolumenkonzentration und Dispergierqualität bestimmen, wie viel der Pigmentdeckkraft tatsächlich im Trockenfilm zur Geltung kommt. Kunststoffe und Masterbatch sind der zweitgrößte Anwendungsbereich. TiO2 weißt und deckt Polyolefine, PVC, ABS und technische Kunststoffe und wirkt zugleich als UV-/Lichtstabilisator, der das Polymer vor Sonneneinstrahlung schützt. Masterbatch-Produzenten benötigen Qualitäten, die auf saubere Dispergierung und thermische Stabilität bei Compoundiertemperaturen ausgelegt sind, damit das Pigment keine Flecken, Farbtonverschiebungen oder Lacing verursacht. Papier verwendet TiO2 als Aufheller und Beschichtungspigment für hochweiße Oberflächen und verbesserte Druckqualität.

Qualitäten und Spezifikation

Pigment-Qualitäten von Titan(IV)-oxid werden nach Endanwendungsfamilien und nicht als Einzelprodukt verkauft. Beschichtungsqualitäten sind Rutile mit anorganischen Oberflächenbehandlungen, optimiert auf Deckkraft, Glanz und Außenhaltbarkeit. Kunststoffqualitäten sind Rutile, abgestimmt auf Dispergierung und thermische Stabilität beim Compoundieren, oft mit leichteren oder organischen Oberflächenbehandlungen. Spezialqualitäten decken Papier, Fasern, Druckfarben und andere Nischen ab, Anatase-Qualitäten dienen Anwendungen, wo ihr Farbton und niedrigere Kosten passen. Für höchste Haltbarkeitsanforderungen – Außenarchitektur und Automobil – ist Chlorid-Rutile die typische Wahl. Geben Sie Ihr System an (Bindemittel, Verarbeitungstemperatur, Exposition), damit die passende Qualität anhand des CoA bestätigt werden kann.

Großhandel & Angebotsanfrage

RawSource liefert Titan(IV)-oxid als Pulver in industriellen Großmengen – Säcke, Big Bags und Schüttgut – an Hersteller von Beschichtungen, Kunststoffen, Papier, Druckfarben und verwandten Branchen. Die Preisgestaltung erfolgt auf Angebotsbasis und hängt von Qualität, Kristallform, Oberflächenbehandlung und Menge ab. Für ein präzises Angebot nennen Sie uns bitte die Qualität oder Zielanwendung, ob Sie Rutile oder Anatase benötigen, eventuelle Anforderungen an die Oberflächenbehandlung, Ihre Zielmenge – wir bestätigen die Verfügbarkeit mit aktuellem Analysenzertifikat (CoA) und Sicherheitsdatenblatt (SDS).

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Haftungsausschluss. Die Angaben auf dieser Seite — einschließlich Eigenschaften, Identifikatoren, Gefahrgut-, Transport- (DOT/UN) und Zolltarifeinstufungen (HS) sowie Anwendungen — dienen der allgemeinen Orientierung und stammen aus maßgeblichen öffentlichen Quellen (z. B. PubChem/ECHA, 49 CFR 172.101, Harmonized Tariff Schedule). Die Werte sind typisch und stellen keine zugesicherte Spezifikation dar; maßgeblich ist das Analysenzertifikat (CoA) der gelieferten Charge. Die Produkte werden ausschließlich für den industriellen und gewerblichen Gebrauch verkauft. Nichts hiervon stellt eine medizinische, gesundheitsbezogene oder Wirksamkeitsaussage oder -beratung dar. Ziehen Sie stets das aktuelle Sicherheitsdatenblatt (SDS) heran, bevor Sie handhaben, lagern, transportieren oder entsorgen, und bestätigen Sie regulatorischen Status, Einstufung und Eignung für Ihre Anwendung und Rechtsordnung. Gefahrgut-, Transport- und Zolltarifeinstufungen sind für Ihre konkrete Sendung zu überprüfen. RawSource übernimmt keine ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistung und keine Haftung für die Verwendung dieser Informationen. Marken. Marken und Markennamen Dritter sind Eigentum ihrer jeweiligen Inhaber; jede Nennung erfolgt nominativ — ausschließlich zur Identifizierung eines vergleichbaren Produkts — und impliziert keine Verbindung zum, Förderung durch oder Billigung durch den Markeninhaber. Diese Übersetzung dient der Information; im Zweifelsfall ist die englische Fassung maßgeblich.

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