Das sortenspezifische Sicherheitsdatenblatt (SDS) — mit vollständiger Gefahreneinstufung, Handhabungshinweisen und Transportinformationen — liegt jeder Lieferung bei und ist auf Anfrage erhältlich. Prüfen Sie alle Sicherheits- und Zulassungsangaben anhand des SDS für Ihre spezifische Sorte.
SDS anfordern →TPO-Photoinitiator (Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid) (CAS 75980-60-8) ist in nachstehenden Regelwerken gelistet. Diese Angaben stellen öffentlich zugängliche Regulierungsinformationen zum Stoff dar – keine Aussage über Material eines bestimmten Lieferanten und kein Sicherheitsversprechen. Bitte Status für Ihr Anwendungsgebiet und Verwendungszweck aktuell abklären.
Produktbeschreibung
Ein Acylphosphinoxid, das unter Nah-UV/Violettlicht in zwei Radikale spaltet – mit starker Absorption bis ca. 400 nm, weshalb es unter LED-Lampen funktioniert, wo ältere Initiatoren versagen. Die Radikale sorgen für effiziente Tiefen- und Durchhärtung; das Molekül photobleicht und führt so zu geringer Gelbstufung.
Härtungsmechanismus
TPO ist ein Typ-I-Acylphosphinoxid-Photoinitiator (Spaltungstyp). Bei Absorption von Nah-UV/Violettlicht entstehen Radikale, die schnelle, tiefe Durchhärtung bewirken. Durch Photobleichen (Verlust der blassen Farbe während der Reaktion) resultiert geringe Endgelbstufung – daher ein Schlüsselinitiator für UV- und LED-Systeme.
Anwendungen
TPO wird für die Durchhärtung in klaren und pigmentierten UV/LED-Beschichtungen, Druckfarben für Grafik und 3D-Druck, Holz- und Kunststofflacke sowie Klebstoffe eingesetzt. Üblicherweise wird es mit einem oberflächenhärtenden α-Hydroxyketon wie 184 oder 1173 für ausgewogene Oberflächen- plus Tiefenhärtung kombiniert, sowie mit BAPO für stark pigmentierte Filme.
Formen, Qualitäten und Handhabung
TPO wird als feines blassgelbes Pulver geliefert (sowie als flüssiges TPO-L). Photoinitiatoren sind lichtempfindlich – kühl und dunkel lagern. Viele sind Feinstäube oder Flüssigkeiten, die gemäß aktuellem Sicherheitsdatenblatt (SDS) Staub- und Handhabungskontrollen erfordern. Jede Charge wird mit Analysenzertifikat (CoA) und Technischem Datenblatt (TDS) ausgeliefert.
Großhandel und Angebot
RawSource bezieht TPO-Photoinitiator direkt vom Hersteller in Großmengen, mit CoA, TDS und SDS pro Charge. Teilen Sie uns Ihre Lampe (Quecksilber oder LED-Wellenlänge), Ihr System (klar oder pigmentiert) und Ihr Härtungsziel mit – wir unterbreiten Ihnen ein Angebot für die passende Qualität oder Mischung. Vergleichen Sie die gesamte Produktpalette und Auswahlkriterien im Photoinitiator-Leitfaden.
Häufig gestellte Fragen
Wofür wird TPO-Photoinitiator verwendet?
TPO (CAS 75980-60-8) ist ein Typ-I-Acylphosphinoxid-Photoinitiator für die Tiefen- und Durchhärtung von UV- und LED-Beschichtungen, Druckfarben, 3D-Druckharzen und Klebstoffen mit geringer Gelbstufung; häufig mit einem Hydroxyketon für Oberflächenhärtung kombiniert.
Ist TPO für LED-Härtung geeignet?
Ja – TPO absorbiert bis in den Violett-/Nah-400-nm-Bereich und reagiert daher auf LED-Lampen, was ein Hauptgrund für seinen Einsatz in LED-härtenden Beschichtungen und Druckfarben ist.
Was ist der Unterschied zwischen TPO und TPO-L?
Beide sind Typ-I-Acylphosphinoxid-Initiatoren; TPO ist ein festes Pulver, TPO-L das flüssige Ethylester-Analogon, gewählt für einfachere Handhabung und klare flüssige Formulierungen.
Warum führt TPO zu geringer Gelbstufung?
Es photobleicht – das Chromophor wird während der Reaktion verbraucht – sodass der gehärtete Film wenig Restfarbung aufweist, im Gegensatz zu manchen Initiatoren, die gelbstufend wirken.
Wie wird TPO im Großhandel geliefert und angeboten?
RawSource liefert TPO als Pulver (und TPO-L flüssig) in Großmengen mit CoA, TDS und SDS. Die Preisgestaltung erfolgt anfragebasiert nach Qualität und Menge; reichen Sie eine Anfrage mit Ihrer Zielmenge ein.
Wie ist der REACH- und TSCA-Status von TPO-Photoinitiator (Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid)?
TPO-Photoinitiator (Diphenyl(2,4,6-trimethylbenzoyl)phosphinoxid) (CAS 75980-60-8) unterliegt den Anforderungen des U.S. TSCA Inventory; die Lieferung in die EU erfordert eine gültige REACH-Registrierung ((EG) Nr. 1907/2006). RawSource kann Registrierungen Dritter nicht verifizieren – Abnehmer sollten für ihr Anwendungsgebiet und ihre Menge dokumentierte TSCA- und REACH-Konformität einfordern (EC 278-355-8).