Aktualisiert: August 2, 2026

Ethylenglycol

Ethylenglycol (MEG, EG) (CAS 107-21-1) ist in den unten aufgeführten Regelwerken gelistet. Diese Angaben stellen öffentlich zugängliche regulatorische Informationen über den Stoff dar – keine Aussage zum Material eines bestimmten Lieferanten und keine Sicherheitsbewertung. Bitte prüfen Sie den aktuellen Status für Ihr Anwendungsgebiet und Verwendungszweck. MEG vs. DEG vs. TEG vs. Propylenglykol Käufer, die nach […]

Ethylenglycol (MEG, EG) (CAS 107-21-1) ist in den unten aufgeführten Regelwerken gelistet. Diese Angaben stellen öffentlich zugängliche regulatorische Informationen über den Stoff dar – keine Aussage zum Material eines bestimmten Lieferanten und keine Sicherheitsbewertung. Bitte prüfen Sie den aktuellen Status für Ihr Anwendungsgebiet und Verwendungszweck.

MEG vs. DEG vs. TEG vs. Propylenglykol

Käufer, die nach „Glykol“ suchen, stehen meist vor der Wahl zwischen vier verschiedenen Chemikalien, die nicht untereinander austauschbar sind. Die Ethylenglykol-Reihe (MEG, DEG, TEG) nimmt mit jedem zusätzlichen Oxyethylen-Block in Molekulargewicht, Siedepunkt und Viskosität zu, was die Chemie in Richtung höhersiedender Lösemittel und Gasentfeuchtung verschiebt. Propylenglykol (PG) basiert auf einer anderen Chemie und wird vorrangig dort gewählt, wo eine geringere orale Toxizität gefragt ist. Nutzen Sie diese Übersicht, um sicherzustellen, dass Sie das für Ihren Prozess tatsächlich benötigte Qualitätsmerkmal anfragen.

Eigenschaften auf einen Blick

MEG ist eine farblose, nahezu geruchlose Flüssigkeit mit einem Molekulargewicht von 62,07 g/mol und einem Siedepunkt von etwa 197 °C. Es ist mit Wasser und vielen polaren Lösemitteln vollständig mischbar und stark hygroskopisch – daher sollten Fass- und IBC-Lagerungen stets verschlossen bleiben, um Feuchtigkeitsaufnahme aus der Luft zu vermeiden. Die Eigenschaft, die den Großteil der Nachfrage für Kühlflüssigkeiten und Enteisungsmittel bestimmt, ist die Gefrierpunktserniedrigung: In Mischung mit Wasser senkt MEG den Gefrierpunkt deutlich, wobei der niedrigste Gefrierpunkt typischerweise bei einem Mischungsverhältnis von etwa 60:40 Glykol zu Wasser erreicht wird, nicht bei 100 %igem Glykol. Darunter steigt die Viskosität und die Pumpfähigkeit nimmt ab, weshalb die meisten Kühlflüssigkeiten im Feld magerere Mischungen verwenden und einen höheren Gefrierpunkt akzeptieren. Dies sind typische Referenzwerte; für die von Ihnen bezogene Charge ist das Analysenzertifikat (CoA) maßgeblich.

Anwendungen nach Branche

Der weltweit größte Verwendungszweck für MEG ist die Co-Monomerisierung mit gereinigter Terephthalsäure (PTA) oder Dimethylterephthalat zur Herstellung von Polyethylenterephthalat (PET) – dem Harz für Getränkeflaschen, Verpackungsfolien sowie Polyester-Stapelfasern und -Filamente. Faserqualitäts-MEG unterliegt strengen Spezifikationen für UV-Transmittanz, Eisen, Aldehyd und Diethylenglykol-Gehalt, da Spurenverunreinigungen sich als Farbe und Polymerqualitätsmängel im Endprodukt bemerkbar machen. Bei Polymerisationsanwendungen sollten Sie Faser-/Polymerqualität statt Frostschutzqualität spezifizieren. Der klassische Einsatz: MEG bildet die Basisflüssigkeit der meisten Automobil- und Industrie-Frostschutz- sowie Motorkühlmittel, wo seine Gefrierpunktserniedrigung und sein hoher Siedepunkt sowohl vor Einfrieren als auch vor Siedeverlust schützen. Fertige Kühlmittel werden mit Korrosionsschutzpaketen und Farbstoffen ergänzt. Wo der Formulierer geringere Toxizität im Endprodukt benötigt, wird Propylenglykol eingesetzt.

Toxizität: Lesen Sie dies vor der Formulierung

Ethylenglykol ist bei Verschlucken giftig. Im Körper wird es zu Glykol- und Oxalsäure metabolisiert, die eine metabolische Azidose verursachen und nephrotoxisch wirken – Oxalat schädigt die Nieren. Dies ist der Hauptgrund, warum Propylenglykol dort gewählt wird, wo ein Endprodukt geringere orale Toxizität erfordert, etwa bei Kühl- und Enteisungsflüssigkeiten im Umfeld von Menschen, Tieren oder lebensmittelnahen Bereichen. Behandeln Sie MEG als Industriechemikalie: Handhabung, Lagerung und Entsorgung erfolgen gemäß dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt, halten Sie es von versehentlichem Verschlucken fern, und klären Sie regulatorische sowie Abwasseranforderungen für Ihr Anwendungsgebiet. Wir stellen Ethylenglycol nicht als gering gefährlich dar.

MEG-Großhandel & Anfrage

RawSource beliefert Industrieabnehmer mit Monoethylenglycol in Fässern, IBCs und im Tankwagen. Für eine präzise Angebotserstellung senden Sie uns bitte Ihre Qualität (Faser/Polymer, Industrie oder Frostschutz), die angestrebte Menge sowie eventuelle CoA- oder Spezifikationsanforderungen – wir passen die Lieferung an Ihre Anwendung an. Falls geringere Toxizität eine Anforderung ist, vergleichen Sie mit Propylenglykol und lesen Sie „Propylenglykol vs. Ethylenglycol: Der Unterschied“ vor der Entscheidung.

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